Je nach Ursache Beobachtung, Medikamente oder weitere Therapien
Das Herz wird durch elektrische Impulse gesteuert, die einen gleichmässigen Herzschlag ermöglichen. Kommt es zu Störungen dieser elektrischen Reizleitung, kann das Herz zu schnell, zu langsam oder unregelmässig schlagen.
Nicht jede Herzrhythmusstörung ist gefährlich. Viele Menschen spüren gelegentlich einzelne zusätzliche Herzschläge, sogenannte Extrasystolen, die meist harmlos sind.
Andere Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern sollten jedoch frühzeitig erkannt und behandelt werden, da sie das Risiko für Schlaganfälle oder Herzschwäche erhöhen können.
Herzrhythmusstörungen können sich sehr unterschiedlich bemerkbar machen.
Häufige Beschwerden sind:
Manche Herzrhythmusstörungen verursachen jedoch keinerlei Beschwerden und werden zufällig entdeckt.
Herzrhythmusstörungen können unterschiedliche Ursachen haben.
Dazu gehören unter anderem:
Die Wahl der Untersuchung hängt davon ab, wie häufig die Beschwerden auftreten.
Ein Ruhe-EKG zeichnet den Herzrhythmus während weniger Sekunden auf und kann bereits viele Rhythmusstörungen erkennen.
Treten Beschwerden nur gelegentlich auf, wird häufig ein Langzeit-EKG über 24 bis 72 Stunden durchgeführt. Dadurch kann der Herzrhythmus im Alltag beurteilt werden.
Bei selten auftretenden Beschwerden kann ein Event-Recorder sinnvoll sein. Das Gerät zeichnet den Herzrhythmus genau dann auf, wenn Symptome auftreten.
Mit einem Herzultraschall wird untersucht, ob eine strukturelle Herzerkrankung als Ursache der Rhythmusstörung vorliegt.
Je nach Befund können weitere Untersuchungen notwendig sein.
Nicht jede Herzrhythmusstörung erfordert eine Behandlung.
Eine Therapie wird insbesondere dann empfohlen, wenn:
Die Behandlung richtet sich immer nach der Ursache und der Art der Rhythmusstörung.
Je nach Diagnose kommen unterschiedliche Therapien infrage.
Dazu gehören:
Welche Behandlung sinnvoll ist, wird individuell entschieden.
Nicht alle Herzrhythmusstörungen lassen sich verhindern. Ein gesunder Lebensstil kann jedoch dazu beitragen, das Risiko zu senken.
Empfehlenswert sind:
Treten Herzrasen, Herzstolpern oder Ohnmachtsanfälle neu oder häufiger auf, sollten diese ärztlich abgeklärt werden.
Bei Kardio Impuls klären wir Herzrhythmusstörungen sorgfältig und individuell ab.
Mithilfe moderner Untersuchungsmethoden wie Ruhe-EKG, Langzeit-EKG, Event-Recorder oder Herzultraschall finden wir die Ursache Ihrer Beschwerden und beurteilen, ob eine Behandlung notwendig ist.
Gemeinsam entwickeln wir ein Therapiekonzept, das auf Ihre persönliche Situation abgestimmt ist.
Nein. Viele Herzrhythmusstörungen sind harmlos. Einige können jedoch das Risiko für Schlaganfälle oder andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen und sollten deshalb ärztlich abgeklärt werden.
Herzstolpern wird meist durch einzelne zusätzliche Herzschläge verursacht. Herzrasen beschreibt einen dauerhaft schnellen Herzschlag. Beide Beschwerden können harmlose oder behandlungsbedürftige Ursachen haben.
Treten Herzrhythmusstörungen nur gelegentlich auf, sind sie während eines kurzen Ruhe-EKGs oft nicht vorhanden. In solchen Fällen liefern ein Langzeit-EKG oder ein Event-Recorder häufig aussagekräftigere Ergebnisse.
Ein Event-Recorder eignet sich besonders bei selten auftretenden Beschwerden, die mit einem Langzeit-EKG nicht erfasst werden konnten.
Ja. Manche Rhythmusstörungen treten nur vorübergehend auf. Wiederkehrende oder anhaltende Beschwerden sollten jedoch immer ärztlich beurteilt werden.
In vielen Fällen ja. Ob und welche sportlichen Aktivitäten geeignet sind, hängt von der Ursache der Herzrhythmusstörung und Ihrer individuellen Herzgesundheit ab. Dies sollte ärztlich abgeklärt werden.