Beim Sport wirken hohe und oft wiederkehrende Belastungen auf den Körper. Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder, Faszien und Nerven müssen dabei gut zusammenspielen. Ist die Funktion einzelner Strukturen eingeschränkt, kann sich dies auf Bewegungsabläufe auswirken und zu Überlastungen, Beschwerden oder einem Leistungsabfall führen.
In der Sportosteopathie suchen wir gezielt nach solchen Funktionsstörungen, muskulären Dysbalancen und Fehlhaltungen. Dabei betrachten wir nicht allein die schmerzende Stelle, sondern auch Strukturen, die den Bewegungsablauf beeinflussen können. Die Untersuchung und Behandlung erfolgt manuell.
So kann beispielsweise eine eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte den Laufstil verändern und die Achillessehne wiederholt belasten. Beim Tennis kann eine Funktionsstörung der Brustwirbelsäule den Bewegungsablauf beim Schlag beeinflussen und Beschwerden am Ellbogen begünstigen. Auch beim Velofahren können Einschränkungen im Bereich der Halswirbelsäule, der Schulter oder des Handgelenks mit Beschwerden und Missempfindungen in den Händen zusammenhängen.
Wir behandeln Sportlerinnen und Sportler unterschiedlicher Leistungsklassen und aus verschiedenen Sportarten. Eine osteopathische Behandlung kann bei Sportverletzungen und Überlastungsbeschwerden eingesetzt werden. Sie kann die Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen begleiten und die Regeneration während intensiver Trainings- und Wettkampfphasen unterstützen.
Auch präventiv kann eine osteopathische Untersuchung sinnvoll sein. Funktionelle Einschränkungen und ungünstige Bewegungsmuster lassen sich teilweise erkennen, bevor daraus anhaltende Beschwerden entstehen.
Zu den möglichen Anwendungsgebieten gehören:
Nach der Untersuchung besprechen wir mit Ihnen die Befunde und beurteilen, ob eine osteopathische Behandlung für Ihre Beschwerden geeignet ist.
Unsere Patientinnen und Patienten kommen aus unterschiedlichen Sportarten und Leistungsklassen. Dazu gehören beispielsweise Laufen, Triathlon, Radsport, Handball, Tennis, Squash, Golf, Leichtathletik, Fussball, Kampfsport und Klettern.
Entscheidend ist weniger die Sportart als die individuelle Belastung. Die Untersuchung orientiert sich deshalb an Ihren Beschwerden, Ihren Bewegungsabläufen und den Anforderungen, die Ihr Sport an Ihren Körper stellt.
Zu Beginn möchten wir verstehen, wann Ihre Beschwerden auftreten und welchen Belastungen Ihr Körper beim Sport ausgesetzt ist. Auch Trainingsumfang, frühere Verletzungen und wiederkehrende Beschwerden können dabei wichtige Hinweise geben.
Anschliessend untersuchen wir die beteiligten Gelenke und Gewebestrukturen und achten auf Bewegungseinschränkungen, Dysbalancen und mögliche Zusammenhänge mit Ihren Beschwerden.
Die Behandlung richtet sich nach dem individuellen Befund. Mit manuellen osteopathischen Techniken werden festgestellte Funktionsstörungen behandelt. Ziel ist es, Beweglichkeit und Zusammenspiel der beteiligten Strukturen zu verbessern und die natürlichen Regenerationsprozesse des Körpers zu unterstützen.
Je nach Situation kann die Osteopathie Teil einer umfassenderen Rehabilitation oder sportmedizinischen Betreuung sein.
In der Klinik Impuls arbeiten verschiedene medizinische Fachrichtungen unter einem Dach. Für Sportlerinnen und Sportler ermöglicht dies bei Bedarf eine enge Zusammenarbeit zwischen Osteopathie, Sportphysiotherapie, Orthopädie und weiteren beteiligten Fachbereichen.
Sind zusätzliche Untersuchungen oder eine andere medizinische Behandlung erforderlich, können die nächsten Schritte innerhalb der Klinik abgestimmt werden. Dies ermöglicht kurze Wege und einen direkten fachlichen Austausch zwischen den beteiligten Spezialistinnen und Spezialisten.
Sie werden von unseren eidgenössisch diplomierten Osteopathinnen und Osteopathen behandelt. Sie betreuen Sportlerinnen und Sportler aus unterschiedlichen Leistungsklassen und Sportarten und arbeiten bei Bedarf mit den weiteren medizinischen Fachbereichen der Klinik Impuls zusammen.