Lungenfunktion (Spirometrie), Röntgen, Labor
Starke Atemnot, Brustschmerzen, blutiger Auswurf oder hohes Fieber sollten sofort ärztlich abgeklärt werden.
Die Luft gelangt über Nase oder Mund in die Luftröhre und verzweigt sich über die Bronchien bis in die kleinsten Lungenbläschen.
In den Alveolen, die nur etwa 0,2 Millimeter gross sind, erfolgt der Austausch der Atemgase:
Damit versorgt die Lunge alle Organe und Gewebe mit lebenswichtigem Sauerstoff.
Mit einer Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) lässt sich messen, wie gut die Lunge arbeitet.
Dabei werden unter anderem folgende Werte bestimmt:
Die durchschnittliche Vitalkapazität eines Erwachsenen liegt bei rund 5 Litern, ist jedoch abhängig von Alter, Körpergrösse und Geschlecht.
Die Untersuchung ist schmerzfrei und liefert wichtige Hinweise auf verschiedene Lungenerkrankungen.
Eine Bronchitis wird meist durch Viren verursacht und führt häufig zu Husten, Auswurf und gelegentlich leichtem Fieber.
Bei einer Lungenentzündung (Pneumonie) sind die Lungenbläschen betroffen. Sie wird häufig durch Bakterien verursacht und äussert sich unter anderem durch:
Der Verdacht kann durch die Untersuchung bestätigt und mittels Röntgenaufnahme der Lunge abgesichert werden.
Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege. Die Bronchien reagieren überempfindlich und verengen sich anfallsweise.
Typische Beschwerden sind:
Asthma beginnt häufig bereits in jüngeren Jahren und ist oft allergisch bedingt. Mit einer geeigneten Behandlung lässt sich die Erkrankung in den meisten Fällen gut kontrollieren.
Die COPD entsteht überwiegend durch langjähriges Rauchen.
Dabei werden die Atemwege dauerhaft verengt und das Lungengewebe zunehmend überbläht. Betroffene leiden häufig unter:
Im Gegensatz zum Asthma sind die Veränderungen bei COPD meist nicht vollständig rückgängig zu machen. Ein frühzeitiger Rauchstopp kann das Fortschreiten der Erkrankung jedoch deutlich verlangsamen.
Lungenkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Der wichtigste Risikofaktor ist das Rauchen.
Da die Erkrankung in frühen Stadien oft kaum Beschwerden verursacht, sind eine frühzeitige Abklärung und das Erkennen von Warnzeichen besonders wichtig.
Zur Abklärung von Lungenerkrankungen stehen verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung.
Je nach Beschwerden gehören dazu:
Falls notwendig, werden weitere Untersuchungen oder eine Überweisung an eine pneumologische Fachklinik veranlasst.
Wir untersuchen Beschwerden der Atemwege sorgfältig und helfen dabei, Lungenerkrankungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Zu unseren Leistungen gehören unter anderem:
Unser Ziel ist es, Ihre Lungenfunktion möglichst lange zu erhalten und Ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Wenn Husten länger als drei Wochen anhält, wiederholt auftritt oder mit Atemnot, Fieber oder blutigem Auswurf verbunden ist, sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen.
Mit der Spirometrie lässt sich feststellen, ob die Atemwege verengt sind oder die Lungenfunktion eingeschränkt ist. Sie ist eine wichtige Untersuchung zur Diagnose von Asthma oder COPD.
Asthma beginnt häufig bereits in jüngeren Jahren und ist oft allergisch bedingt. Die Verengung der Atemwege ist meist gut behandelbar und teilweise reversibel. COPD entsteht überwiegend durch langjähriges Rauchen und führt zu einer dauerhaften Schädigung der Lunge.
Ja. Bereits wenige Wochen nach dem Rauchstopp verbessert sich die Lungenfunktion. Gleichzeitig sinkt langfristig das Risiko für COPD, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrebs deutlich.
Plötzlich auftretende starke Atemnot, Atemnot in Ruhe, Brustschmerzen oder blutiger Auswurf sollten umgehend medizinisch abgeklärt werden. In schweren Fällen ist sofort der Notruf 144 zu wählen.