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Minimalinvasive Hammerzehenoperation

Fehlstellungen der Kleinzehen sind häufig und vielfach störend und schmerzhaft. Ursachen sind eine schleichende Spreizfussentwicklung mit Verbreiterung der Vorfusses und Absenken des Quergewölbes. Durch ein Tiefertreten der Mittelfussknochen zwei, drei und vier geht das natürliche Gleichgewicht der Strecker- und Beugesehnen an den Kleinzehen verloren. Es entsteht ein typisches Fehlstellungsmuster mit Überstreckung der Zehen im Grundgelenk und Einkrallen der Zehen im Mittel- oder sogar Endgelenk. Hammer-, Krallen- oder Malletzehen (auch Endgliedhammerzehe genannt) sind die Folge. Die Fehlstellung ist irreversiber und kann durch Trainingsmassnahmen nicht mehr rückgängig gemacht werden. 

Die Bilderrechte der folgenden Abbildungen liegen bei Dr. Olaf Büttner.


Abbildung einer Hammerzehe. Die Zehe ist im Grund- und Endglied überstreckt. Im Mittelglied gebeugt. Häufig findet sich ein schmerzhaftes Hühnerauge (Clavus) oben in der Haut des Mittelgliedes (nicht abgebildet).

 

Abbildung einer Krallenzehe. Im Gegensatz zur Hammerzehe krallt sich das Endglied bei Belstung gegen den Untergrund. Die Maximalform (nicht abgebiltet) ist die Klauenzehe, bei wlecher die Zehe beinen Bodenkontakt mehr aufweist.

 

Kommt es durch die Kleinzehenfehlstellung zu Beschwerden, ist eine Operation häufig unausweichlich. Es bilden sich äusserst schmerzhaften Druckstellen und Hornschwielen (Hühnerauge oder Clavus). Das Tragen von geschlossenen Schuhen kann dann zur Qual werden. 

 

Neben den herkömmlichen offenen Operationsmethoden kommen bei uns in der Klinik Impuls zunehmend minimalinvasive Operationsverfahren zum Einsatz.

Der Vorteil: Kleinste Narben und eine natürlichere Funktion der operierten Zehe.

Bei den minimalinvasiven Techniken werden die Zehengelenke geschont und die Korrektur der Fehstellung erfolgt über eine knöcherne Korrektur (Osteotomie), welche mit speziellen Fräsen gewebeschonend unter Röntgendurchleuchtung über kleinste Hautschnitte erfolgen. Die durch die Operation begradigte Zehe (Abb. 4) wird anschliessend für mehrere Wochen mit Tapeverbänden oder Spickdrähten geschient, bis die Zehe in der gewünschten begradigten Stellung ausgeheilt ist. Die Knochenheilung benötigt wie bei einer gebrochenen Zehe zumeist 4-6 Wochen. Eine Restschwellung persistiert anschliessend noch für weitere Wochen, was normal ist und akzeptiert werden muss.

Abbildung der minimalinvasiven Operationstechnik zur Korrektur der Kleinzehenfehlstellung. Über kleinste Haustchnitte werden die kleinen Knochen mit Spezialfräsen keilförmig in Form gesägt und können anschliessend gerade gebogen werden und in der neuen, korrigierten Stellung ausheilen. Häufig muss die verkürzte Beugesehne unter dem Mittelglied verlängert werden und der oben überstehende Knochen wird geglättet.

 

Abbildung 4 zeigt die durch die Osteotomien begradigte Kleinzehe

 

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