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Osteoporose

"Allein in der Schweiz sind rund 600'000 Personen von einer Osteoporose betroffen, mehrheitlich Frauen. Die Osteoporose kann schon in jungen Jahren auftreten, ist aber überwiegend ein Gesundheitsproblem älterer Menschen. Frauen verlieren vom 40. bis zum 70. Lebensjahr durchschnittlich etwa 40% ihrer Knochenmasse, bei Männern im selben Zeitraum nur etwa 12%. Die Wahrscheinlichkeit, ab dem 50. Lebensjahr infolge Osteoporose einen Knochenbruch zu erleiden, liegt in der Schweiz bei durchschnittlich 51% für Frauen und 20% für Männer. Womit das Risiko für Männer grösser ist an Osteoporose zu erkranken als an Prostata-Krebs"

Als Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, wird der übermässige Abbau von Knochensubstanz im ganzen Skelett bezeichnet. Die Struktur der Knochen wird verändert und sie werden porös, instabil und die Gefahr eines Knochenbruchs schon bei geringer Belastung steigt enorm. Ein ganzes Leben lang befindet sich der menschliche Körper in dieversen Umbauprozessen, auch die Knochenzellen bauen sich ständig auf und ab.

Bis zum 30. Lebensjahr nimmt die Knochenmasse meistens zu, da die aufbauenden Prozesse des Knochenstoffwechsels überwiegen. Die maximale Knochendichte, die erreicht wird bis zum 30. Lebensjahr, ist von Mensch zu Mensch verschieden und ist von verschiedenen Faktoren abhängig.

Körperliche Aktivität, Sport und eine ausgewogene und gesunde Ernährung beeinflussen den Aufbau der Knochen. Kalzium und Vitamin D sind wichtige Baustoffe für den Knochen. Dabei wird eine Einnahme von 1'000 bis 1'500 mg Kalzium pro Tag empfohlen. Wir sind allerdings nicht nur auf die Einnahme von Milch oder Milchprodukten angewiesen, auch kalziumhaltige Mineralwasser können einen grossen Teil dazu beitragen. Wie viel Kalzium nehmen Sie täglich zu sich?

Etwa ab dem 40.Lebensjahr nimmt die Knochenmasse ca. 1% pro Jahr ab, bei Frauen in der Menopause sogar bis zu 4% pro Jahr. Grund für die stärkere Abnahme in der Menopause ist die massive Abnahme der Produktion von Östrogen, das bis dahin die knochenabbauende Zellen in ihrer Aktivität gebremst hat. Gefährlich ist, dass der Abbau des Knochens keinerlei Beschwerden verursacht, deshalb wird die Krankheit meist zu spät diagnostiziert. Desto wichtiger ist es, auf geisse Symptome genau zu achten, wie Körpergrössenverlust, Knochenbrüche, Wirbelsäulenverkrümmungen, Knochenschmerzen.

Die Knochendichtemessung (DXA) ist ein Verfahren für die Diagnosestellung einer Osteoporose, es untersucht den Mineralstoffgehalt des Knochens. Lesen Sie hier mehr.

 

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