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Impingement

Bei chronischen Überkopfarbeiten oder bei entspr. schulterbetonten Sportarten kann es unter dem Schulterdachknochen (Acromion) und dem Schulterdachknochengelenk (AC-Gelenk) zu Entzündungen des Schleimbeutels (Bursa) und Abnützungserscheinungen des Knochens mit Anlagerungen (Acromionsporn, AC-Gelenksarthrose) kommen, und somit diesen an sich schon engen Raum zusätzlich einengen, was Sehnenrisse der Rotatorenmanschette zur Folge haben kann

Dies kann bewegungsabhängige Schmerzen oder auch Ruheschmerzen auslösen, was v. a. sich in der Nacht bemerkbar macht. Zudem zeigt sich – abh. vom Ausmass des Sehnenrisses – eine eingeschränkte Schulterbeweglichkeit. Auch können sich sekundär Kalkablagerungen in der Sehne ausbilden, was wiederum eine Entzündung des Schleimbeutels bedingt (Tendinitis calcarea).

Nach erfolgloser konservativer Therapie mittels Physiotherapie sowie Infiltration/Needling (Spritzenbehandlung) führen wir als operative Behandlung des Impingements/Tendinitis calcarea die Arthroskopie mit der sog. subacromialen Dekompression mit Acromioplastik und Bursektomie durch. Dadurch wird mit einem 2. Zugang von der Seite unterhalb des Acromions ein Veröder eingeführt, somit der Schleimbeutel entfernt, dann der Schulterdachknochen geglättet, und dann je nach Möglichkeit, das Kalkdepot aus der Sehne herausgelöst. Gelegentlich gelingt das Kalkauslösen nicht per Arthroskopie, dann muss zur offenen Version übergegangen werden.
In der Folge darf der Arm zügig mit der Physiotherapie wieder mobilisiert werden. Die Arbeitsunfähigkeit beträgt ca. 4-6 Wochen.

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