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Hyaluronsäure

Verwendung und Anwendungsbereich

Hyaluronsäure wird in Synovialgelenke injiziert (Knie, Hüfte, Knöchel und Schulter), um die natürlichen viskoelatischen Eigenschaften der Synovialflüssigkeit wiederherzustellen. Es ist zur Behandlung von Schmerzen und bei eingeschränkter Mobilität infolge degenerativer oder traumatischer Veränderungen in Synovialgelenken (Osteoarthrose) indiziert.

Beschreibung

Das Produkt besteht aus einer sterilen, isotonen, viskoelastischen Lösung für die intraartikuläre Anwendung und liegt in einer Fertigspritze vor. Jede Fertigspritze enthält 2ml der viskoelastischen Lösung. 1ml des Produktes enthält: 10mg (1%) Natriumhyaluronat sowie Matriumchlorid, Natriummonohydrogenphosphat, Zitronensäure und Wasser für Injektionszwecke.

 

Art der Verabreichung und Dosierung

Bei Anwendung am knie werden 3 bis 5 Injektionen des Produkts im wöchentlichem Abstand empfohlen. Bei Hüfte, Knöcheln und Schultern können 1 bis 5 Injektionen erforderlich sein; dabei sollten die klinischen Erfahrung und die beim Patientenerzielte Besserung über die Anzahl der Anwendungen entscheiden. Es können mehrere Gelenke gleichzeitig behandelt und Behandlungszyklen wiederholt werden. Um intraartikuläre Infektionen zu vermeiden, muss die Injektion unter streng aseptischen Bedingungen erfolgen. Es wird empfohlen, nach Anwendung des Produkts eine Eispackung auf das behandelte Gelenk zu legen, um Schmerzen und Schwellungen vorzubeugen.

 

Eigenschaften und Wirkweise

Bei Patienten mit degenerativen Gelenkerkrankung (Osteoarthrose) ist die Viskoelastizität der Synovialflüssigkeit wesentlich beeinträchtigt. Dies führt zur mechanischen Belastung des Gelenks und zum Abbau des Gelenkknorpels, was wiederum eine eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit und Schmerzen bedingt. Die schmierenden und stossdämpfenden Eigenschaften dieses Prodkuts tragen zur Schmerzminderung und verbesserten Gelenkmobilität beiNach einem Behandlungszyklus von drei bis fünf intraartikullären Injektionen kann diese Wirkung mehrere Monate anhalten.

 

Kontraindikationen

Das Produkt darf nicht bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe angewandt werden. Da dieses Produkt intraartikulär injiziert wird, sollten Patienten mit einer bakteriellen Arthritis von einer Behandlung ausgeschlossen werden, um mögliche Komplikationen zu vermeiden.

 

Nebenwirkungen

Nach der Anwendung kann es zu lokalen Symptomen im behandelen Gelenk kommen (Schmerzen, Wärmegefühl, Rötung und Schwellung). In verbindung mit vergleichbaren Produkten wurden folgende unerwünschte Ereignisse gemeldet: leichte bis mässige Gelenkschmerzen, in seltenen Fällen Hautausschlag, aseptische Gelenkergüsse, Pruritus und Muskelkrämpf. In sehr seltenen Fällen wurden darüber hinaus folgende unerwünschte Ereignisse beobachtet: allergische Reaktionen, anaphylaktischer Schock, Hämarthros, Phlebitis, Psuedosepsis, schwerwiegende akute Entzündungsreaktionen, Nasopharyngitis, Gelenksteifigkeit, Tendinitis, Bursitis, Fieber oder Myalgien.

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