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Schulterluxation

Bei einem Zustand nach einer unfallbedingten Schultergelenkausrenkung (Luxation) können verschiedene Strukturen am Schultergelenk überdehnt oder auch gerissen sein, entweder als Weichteilverletzung und/oder knöchern.

Je jünger der Patient/in ist, desto häufiger ist das Risiko, ohne entsprechende Behandlung ein Rezidiv zu erleiden, was schlussendlich in einer instabilen Schulter mit Knorpelabnützung/Arthrose (Omarthrose) des Schultergelenks führen kann. Daher ist die richtige und rechtzeitige Behandlung einer erstmalig erlittenen Schulterluxation sehr wichtig.

Ob vor einer solchen Operation ein MRI gemacht werden soll, ist je nach Situation zu prüfen. Im Rahmen der Abklärung reicht häufig ein Röntgenbild der Schulterregion, um knöcherne Verletzungen auszuschliessen oder zu bestätigen. Die Arthroskopie erfolgt nun zur Beurteilung der Sehnenansätze sowie des Knorpelringes (Labrum) um die knöcherne Gelenkpfanne und deren Folgeverletzungen. Sollte eine solche Läsion des Labrums vorliegen, wird diese -  abh. vom Ausmass der Läsion - mit 2-3 selbstauflösenden oder metallischen Anker wieder an den Knochen fixiert. Anschliessend wird der Arm in einem Verband für ca. 6 Wochen ruhiggestellt und mit Physiotherapie ab dem 3.-4. postoperativen Tag die Schulterrehabilitation begonnen.

Bei chronischen oder angeborenen Luxationen ist es gelegentlich angezeigt, mittels einem Umplatzieren von knöchernen Strukturen die Stabilität des Gelenkes zu verbessern. Diese Eingriffe können offen oder arthroskopisch erfolgen.

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